Archive for Dezember, 2008

der Streich im Kopf

Das Leben spielt nicht verrückt, aber der Kopf manchmal einem einen Streich. So las ich eben diesen Artikel, über Kraftwerk Sampels, darüber das Kraftwerd letzendlich einen riesigen Grundstein legte zur musikailschen Weiterentwicklung. Kraftwerk, viel mir auf, giobt es nicht in meiner Sammlung, jedenfalls nicht von ihnen selbst. Gut, aber dann las ich das die Band wieder auf  Tour ist im April 2009, alle drei Konzerte ausverkauft, klickte mich durch die Band, und die Bandmitglieder und ein wikipeida Artikel über Michael Rother, der Gründer von Kraftwerk, verschtaubte meine Augen.  

Ich weiss nicht,aber am 1. Juli 2007 war ich bei eben jenem Konzert in Hamburg, aber an eine Jam session konnte ich mich mit ihm nicht erinnern. Verdammt Sicher ausgeblendet oder nur lange nach Luft gerungen. Das eine Stunde gespielt wurde und dann Anthony Kiedis von der Bühne ging, weiss ich noch und nur noch 30 Minuten Jammen angesagt war, aber das da noch jemand war, und ich saß nicht ganz hinten. 
Komischer Kopf manchmal… 

Ein Wunsch für das neue Jahr: hätte gern einen größeren, Kopf natürlich, aber bitte ohne Wasser…

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Oasis 2009 on Tour…

Konzerte über Konzerte… ja, dafür würde ich ne menge kohle ausgeben gebe ich eine menge Kohle aus.

Ob dieses Jahr Berlin in Linkin Park, Morcheeba oder Lykke Li, allerdings auch Tricky, Calexico, Superpunk, Rainald Götz und noch zwei, drei andere, welche mir eben einfach entfallen sind.

Aber im Kommenden jahr wird es ein grossen Knüller geben, denn ich bin einer der glücklichen welcher eine Stehplatzkarte besitzt für eine Band, welche es vielleicht mild belächeln, aber mich das letze Album vollends überzeugt hat. Oasis. Ja, sie kommen nach Deutschland, Konzerte nicht ausverkauft. Aber so wie ich Fussballspiele in fremdem Ländern liebe, man versteht kein wort und begeistert sich doch für ein und dasselbe, wird es mir dieses mal gelingen auch dies ins Ausland zu verlegen. Donnerstag, 9.07.2009, Wembleystadion.
Ich Freu mich drauf. Ob alte Lieder oder neue spielt bei ihnen fast keine Rolle, sie sind bekannt berühmt, vom Lagerfeuer bis zu naja House liebhaber kennen sie vielleicht kaum…

Weihnachten ruhe und stille?

Weihnachten stet nun auf der obersten schwelle unserer Tür. Und bevor ich hinaus geh und es in empfang nehme,
begleitete mich dieses Lied die letzten Tage.

Nachtrag zum Fall Christian Klar

Fast eine Woche Ruhepause, und erstmal aufarbeiten, Nachlesen, was man nicht verpasst hat oder vielleicht viel mehr was man nicht verstanden hat.
Als erstes währe da Griechenland. Ich glaube davon wissen die Ecuadorianer nichts, geschweige denn wo das liegt und von der Mythologie mal abgesehen. Tja, sie haben ihre eigene Geschichte.

Was mir aber mehr aufviel war die sache mir Christian Klar. Sicher lange her, sicher unbedeuten für manche, aber jene die sich damit beschäftigen dennoch eine Meinung vorhanden.
So würd ich auch meine Kundtun und dabei ist mir ein Artikel in die Hände gefallen welcher von der Zeit mit dem Titel „Ein Recht auf Rache gibt es nicht“.

Natürlich ist es wie in dem Artikel schon erwähnt, das es darum geht nicht Rache zu nehmen, sondern der Justiz nach 26 Jahren, so wurde es damals beschlossen, wonach die Zeit  abgelaufen ist, wieder gerechtigkeit zu wiederfahren, jedenfalls laut Justiz. Moment, Gerechtigkeit? Das ist vielleicht das falsche Wort, aber trotzdem hat man auch wenn Christian Klar Menschen umgebracht/ermordet/getötet  hat (welches Wort auch immer dafür man verwenden sollte), oder eben auch „nur“ Mord-/Tötungsversuche ausgeübt hat einiges genommen. Das wiederum reicht den Opfern nicht und es reicht auch nicht das er eben noch lebt, da den Menschen jemand genommen worden ist. Aber Christian Klar wurde auch alles genommen was er hatte, damit hat er bezahlt.

Ein Leben kann er nicht führen, sobald er draussen war, seit dem 19. Dezember 2008. Er hat sicher keine Familie wo er unterkommen kann, lebt vielleicht in einem Ort wo er nichtmal sein Klingelschild bekleben kann, er kann nicht Einkaufen gehen ohne angestarrt zu werden, er kann nicht mal Freunde finden. Ein zuhause wird er als 56 jähriger Mann nicht haben. Er hat den Euro verpasst, er wird nie Kinder haben, sofern er welche jelams wollte. Ach eine Frau wird er auch nicht finden, auch einen Job nicht. Eine Wohnung wird er haben, denn die Sozialstrukturen finktionieren bei uns ein wenig. Trotzdem ist die Welt so schnell geworden in den letzten 26 Jahren das er sich nicht zurecht finden wird. 

Vielleicht wird es Weihnachten momente geben in denen er sich lieber zurück wünscht, oder vielleicht ist alles ganz anders. Dies werden wir nicht erfahren. Aber für mich ist klar, das Gerechtigkeit keine Rache ist, sondern jemand anderem etwas wegnehmen und das war sein Leben auf eine andere weise. Er hat sein Leben einer Sache gewidmet  und hat eben damit bezahlt.

 

P.S.: diesen Artikel hab ich völligst übersehen…

28 Days later… –>> Das Fazit meiner Reise

Eine Reise ins Ungewisse, welche aber nicht so ungewiss ist wie bei Jule Verne, aber dennnoch ein grosser Schritt .
Es ist ein Land, wo man Cola bestellt und gefragt wird: „Coca Cola?“ und es keine anderen Alternativen gibt, aber dafür Cola Fanta, Cola Sprite,
und dies alles mit mehr Zucker als nirgendwo anders.
Ein Land, wo Pillen für uns fast nichts Kosten und man sicher auch noch das Morphin direkt unter der Theke hat.
Ein Land, wo  man das Toilettenpapier nicht in die Toilette werfen darf, sondern säuberlich in den danebenstehenden behälter, sofern überhaupt Toilettenpapier vorhanden ist, könnte es sonnst verstopfen und die Biologische Kläranlagen, sofern es soetwas gibt, zerstören. Ein Land vollerfreudlicher Menschen, schnell wechselhaftem Wetter, mit viel Höhensonne, wo Informationen mangelware sind.
Ein Land, welches für mich die bedeutung „ins grüne fahren“ auf das grundlegendste verändert hat.

Ein Land, wo man sitzen kann in einer Bar, aufblickt und merkt das man auch im Restaurant  am anderen Ende des Universums sein könnte.
Ein Land, wo man auf der Strasse Essen kann ohne Durchfall zu bekommen, ein Land in dem das Bier Pilsener heisst und mir nicht wirklich lecker schmeckt, auch wenn es in 600 ml Flaschen steckt.
Ein Land, wo Fussballtrainer noch mit Wasserflaschen  und Bechern beworfen werden dürfen, ohne aus dem Stadion zu fliegen, wo man das Filzen am Stadioneingang vermisst und man Partnerkartenkaufen kann was überhaupt nicht drauf steht, wo man Lieterweise Getränke von draussen mit hineinnehmen darf.

Aber auch ein Land, wo Armut und Kinderarbeit leider normal ist. Wo man entscheiden muss, helfe ich dem Kind oder unterstütze ich damit den Vater/Mutter.
Ein Land, wo einige Menschen lieber einen grossen Fernseher kaufen als essen auf dem Tisch zu haben, weil Informationen eben mangelware sind,
nun aber auch wieder ein Land, welches dafür gesorgt hat das „Pimp my Car“ für mich eine neue Bedeutung gewonnen hat.

Dann wieder ein Land, welches so farbig und bunt ist, wie ich bisher noch kein anderes bereist habe.
Ein Land, wo die Strassen grösstenteils Schachbrettartig verlaufen, ein Land wo man in einer guten Bar white russian bedenkenlos trinken kann.
Ein Land in dem Menschen eigenartiges Englisch sprechen, und die meisten Besucher besser als jene die es darin Studiert haben, problemlos an Schulen unterrichten könnten, allerdings sprechen sie es weissgott nicht schlechter als die meisten Franzosen. 

Ein Land wo mir das essen so sehr gut schmeckt, ich nicht weiss was ich gegessen habe, aber auch das ich weiss das ich es vermissen werde, auch wenn sie es so gut wie nie würzen.
Ein Land, allerdings auch, wo Menschen dich deutsch reden hören und fragen ob du aus Italien, Frankreich oder England kommst.
Ein Land, welches mir die Tage nicht wie Stunden vorkommen ließ, sondern wir wirkliche 28 Tage. 
Dies  ist auch ein Land, wo fast die gesamte Bevölkerung mit den Füßen vom Stuhl baumeln kann und vom Tisch alle mal.

Ein Land, wo in einem Hostel die Zimmer keine Nummer haben, und sie nicht wieder findest wenn du eine Commotio hast.
Ein Land, wo die Hauptstrasse aus unzähligen Einbahnstrassen besteht, welche den gesamten Tag über verstopft sind und keiner wirklcih vorwärts kommt und wo Busse an Oberleitungen fahren können.
Auch ein Land, welches so wie so viele Länder grosse Probleme mit dme Wechselgeld hat, und erstmal in einen anderen Laden gegangen wird um Geld zu wechseln.
Ein Land, welches zwischen  Einsamkeit und Gesellschaft manchmal nur eine Tür den weg versperrt und nicht so wie bei uns ganze Mauern.

Danke für diese wundervollen 28 Tage, danke für die vielen tollen und freundlichen Menschen, danke für eine Reise von der ich am liebsten nicht wiedergekommen währe,
danke auch dafür das es dich gibt und du nicht zu gross bist.

Danke Ecuador!

Visit!…