28 Days later… –>> Das Fazit meiner Reise

Eine Reise ins Ungewisse, welche aber nicht so ungewiss ist wie bei Jule Verne, aber dennnoch ein grosser Schritt .
Es ist ein Land, wo man Cola bestellt und gefragt wird: „Coca Cola?“ und es keine anderen Alternativen gibt, aber dafür Cola Fanta, Cola Sprite,
und dies alles mit mehr Zucker als nirgendwo anders.
Ein Land, wo Pillen für uns fast nichts Kosten und man sicher auch noch das Morphin direkt unter der Theke hat.
Ein Land, wo  man das Toilettenpapier nicht in die Toilette werfen darf, sondern säuberlich in den danebenstehenden behälter, sofern überhaupt Toilettenpapier vorhanden ist, könnte es sonnst verstopfen und die Biologische Kläranlagen, sofern es soetwas gibt, zerstören. Ein Land vollerfreudlicher Menschen, schnell wechselhaftem Wetter, mit viel Höhensonne, wo Informationen mangelware sind.
Ein Land, welches für mich die bedeutung „ins grüne fahren“ auf das grundlegendste verändert hat.

Ein Land, wo man sitzen kann in einer Bar, aufblickt und merkt das man auch im Restaurant  am anderen Ende des Universums sein könnte.
Ein Land, wo man auf der Strasse Essen kann ohne Durchfall zu bekommen, ein Land in dem das Bier Pilsener heisst und mir nicht wirklich lecker schmeckt, auch wenn es in 600 ml Flaschen steckt.
Ein Land, wo Fussballtrainer noch mit Wasserflaschen  und Bechern beworfen werden dürfen, ohne aus dem Stadion zu fliegen, wo man das Filzen am Stadioneingang vermisst und man Partnerkartenkaufen kann was überhaupt nicht drauf steht, wo man Lieterweise Getränke von draussen mit hineinnehmen darf.

Aber auch ein Land, wo Armut und Kinderarbeit leider normal ist. Wo man entscheiden muss, helfe ich dem Kind oder unterstütze ich damit den Vater/Mutter.
Ein Land, wo einige Menschen lieber einen grossen Fernseher kaufen als essen auf dem Tisch zu haben, weil Informationen eben mangelware sind,
nun aber auch wieder ein Land, welches dafür gesorgt hat das „Pimp my Car“ für mich eine neue Bedeutung gewonnen hat.

Dann wieder ein Land, welches so farbig und bunt ist, wie ich bisher noch kein anderes bereist habe.
Ein Land, wo die Strassen grösstenteils Schachbrettartig verlaufen, ein Land wo man in einer guten Bar white russian bedenkenlos trinken kann.
Ein Land in dem Menschen eigenartiges Englisch sprechen, und die meisten Besucher besser als jene die es darin Studiert haben, problemlos an Schulen unterrichten könnten, allerdings sprechen sie es weissgott nicht schlechter als die meisten Franzosen. 

Ein Land wo mir das essen so sehr gut schmeckt, ich nicht weiss was ich gegessen habe, aber auch das ich weiss das ich es vermissen werde, auch wenn sie es so gut wie nie würzen.
Ein Land, allerdings auch, wo Menschen dich deutsch reden hören und fragen ob du aus Italien, Frankreich oder England kommst.
Ein Land, welches mir die Tage nicht wie Stunden vorkommen ließ, sondern wir wirkliche 28 Tage. 
Dies  ist auch ein Land, wo fast die gesamte Bevölkerung mit den Füßen vom Stuhl baumeln kann und vom Tisch alle mal.

Ein Land, wo in einem Hostel die Zimmer keine Nummer haben, und sie nicht wieder findest wenn du eine Commotio hast.
Ein Land, wo die Hauptstrasse aus unzähligen Einbahnstrassen besteht, welche den gesamten Tag über verstopft sind und keiner wirklcih vorwärts kommt und wo Busse an Oberleitungen fahren können.
Auch ein Land, welches so wie so viele Länder grosse Probleme mit dme Wechselgeld hat, und erstmal in einen anderen Laden gegangen wird um Geld zu wechseln.
Ein Land, welches zwischen  Einsamkeit und Gesellschaft manchmal nur eine Tür den weg versperrt und nicht so wie bei uns ganze Mauern.

Danke für diese wundervollen 28 Tage, danke für die vielen tollen und freundlichen Menschen, danke für eine Reise von der ich am liebsten nicht wiedergekommen währe,
danke auch dafür das es dich gibt und du nicht zu gross bist.

Danke Ecuador!

Visit!…

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