Archive for September, 2008

Angst – Aanik – aggressives zuwarten…

Eine berechtigte Frage wurde gestellt, was macht unser Geld? Hmm, klar mittlerweile denkt man darüber nach, man denkt es ist sicher, aber vielleicht sollte man die Lohntüte wieder einführen, aber dennoch währen wir vor der Inflation nicht geschützt und nicht sicher… Verdammt.
Und dann rief heute noch die Bank an…
Was wollt ihr noch?

Also aggressives zuwarten statt Panik schieben. Angst ist okay, angebracht, aber völlig unnötig, weil man wenn mit mehr Gelddruckerei nur die Inflation in die Höhe treibt und es dadurch auch nicht besser mach.
It’s time to financial revolution?

Comming soon…

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Nussschnecke und Luft?!

Heute morgen, nach dem ich beim Bäcker eine Nussschnecke hab liegen sehen,  ich wieder raus bin von ihm, und dachte wie es denn ist, genüsslich mal eine zu probieren, das wetter ist mies, es nieselt leicht und dann beisst man genüsslich hinein. Vier Bissen getan, dann plötzlich umgefallen, weil der Hals zugeschwollen ist.
Allergische Reaktion vielen Dank an die Unwissenheit, dann liegt man da, auf der Strasse und denkt nur an Luft… schon irgendwie doof, man kann sie sehen aber nicht bekommen…

Jedes Land hat seinen Grönemeyer und seinen Westernhagen

Manchmal freut man sich wenn der tragbare digitale Musikabspielgerät mal wieder ein tolles Lied hervorzaubert, und man dann voller Freude aus der Bahn hüpft, und sich denkt, dafür wäre es mal wieder Zeit…

Klar es ist eine Mischung zwischen Grönemeyer und Westerhagen, alle mögen es mit verziehen das ich sie vermische, aber jedes Land hat sie, und die Niederlande haben eben Guus Meeuwis!

Sinn der Werbung?

Ich weiss ja nicht ob diese Werbung den gewünschen Effekt erzielt. Bei mir jedenfalls nicht.
Wie würde ein Kind das sehen? Angst? Oder doch denken, sicheres Auto?  Hab da so meine Zweifel…

Lykke Li in Berlin – Tack så mycket!

Version:1.0 StartHTML:0000000168 EndHTML:0000001913 StartFragment:0000000487 EndFragment:0000001896Was für ein Konzert, jeder der nicht anwesenden hat definitiv etwas verpasst. Lykke Li im Roten Salon unter der Volksbühne in Berlin. Startschuss viel um kurz nach 23 Uhr, natürlich erwartete man kein Spektakel von 2 1/2h, allein weil sie ja nur 10-12 Lieder haben, und sie keine Fehler machen, eines doppelt zu singen was gänzlich ärmlich ist…  Vorband gibt es nicht, braucht man nicht, trotzdem stehen sie einem sehr verwöhntem Berliner Publikum gegenüber, welches munter schwatzt und nicht recht in fahrt kommen will. Als es endlich in fahrt ist, schluss… So schnell kann es gehen. Live werden sie sicher nie das Olympiastadion oder die Dortmunder Westfalenhalle füllen, ich würde es ihnen sehr gönnen, keine frage, dennoch sind sie ein Ohrenschmaus. 

Li stand vorher irgendwie neben uns, klar haben wir es nicht mitbekommen, aber sie trug ca. 10cm hohe Absatzschuhe, damit sie im Publikum auch mehr als nur die erste reihe sieht… das war sehr nett von ihr…

Am Ende lief die Band an der Seite am Publikum vorbei, und man bedankte sich artig mit einem: „Tack så mycket!“

FCC Siegt…

Yeah, nun noch etwas erfreuliches, der FC Carl Zeiss Jena ist in der dritten Runde des DFB-Pokals, das Tor zum endstand 1:0 schoss Nils Petersen, der bereits bei grossen Vereinen wie Germania Halberstadt und dem FC Einheit Wernigerode spielte.

DANKE für die rettung der zweiten Runde…

immer wieder seltsam – Herpes, das versteckte etwas

Zwischen Rostock und Frankfurt im Block…

Es ist nicht so das man jeden Tag hier ein Fußballspiel stattfindet, aber doch eben alle zwei Wochen im schnitt eins. Gut und schön so war es diesmal in der Woche hier in Frankfurt. Ich mag Fußball, sterbe nicht dafür, aber genieße die Umgebung, das lachen, das aussehen selbst wenn man erkennt wo sie herkommen, dumme Sprüche reißen (und von denen gibt es wirklich mehr als genug) und einfach nur das mal wieder in einem Block stehen mit Fans aus dem Osten.

Komme selbst von dort, würde allerdings nicht dort zum Fußball gehen wenn ich dort wohnen würde. Gut, also Rostock kam zu Gast nach Frankfurt, 18.300 Zuschauer sahen eine langweilige erste Halbzeit, in welcher Fenin mit 1:0 die Eintracht in und Führung gebracht hatte. Okay, das auch erst in der 44. Minute, aber immerhin. So, Natürlich ist das nicht das ende und alles. 

Alle vier im Auswärtsblock, natürlich stehen, weil es angenehmer ist,  und Kultiger, wir kommen und rufen gern für den Osten, weil da die Menschen netter sind, vielleicht auch ein wenig unterschwelliger gereizter (was uns später leider die Stimmung verdarb) und einfach ein bisschen emotionaler und natürlicher. Wir mögen das, deswegen gingen wir hin. Selbst eine Reise in den Osten, möge man mir verzeihen das ich es einfach so verteile, Ost und West, ist nun mal so.  

Nachdem das Spiel begonnen hatte wurde schon seit 5 Minuten gebrüllt und geklatscht, die Mannschaft angefeuert wurde man gleich angeschnauzt und angemault und angetatscht  das man nicht mitmacht, wunderbar, das können wir gleich leiden, natürlich geht man nicht weg, will sich ja ein wenig behaupten. Gut, damit konnten wir leben. Allerdings wurden wir als Studenten beschimpft, was dabei schon einer Beleidigung gleichkommt, weil man weiß das Studenten eben gelegentlich hingehen um sich ein Spiel anzusehen und einfach keine Ultra Fans sind…  sie sind nicht beliebt, werden aber in der Regel akzeptiert.

 

Das ein Pappbecher flog nach vorn traf sicher niemanden und hätte weissgott keinen Schaden angerichtet. Und zack, das zweite mal eins verbal auf die Fresse bekommen. Gut, okay, diskutieren sinnlos und so verebbte es, die nerven lagen ein wenig blank, weniger bei uns, mehr bei denen… 

Wir sahen ein blödes und langweiliges Spiel, viel Gegrätsche, wenig Engagement von Rostock, also unterhielt man sich über wie immer, über unsinniges, blödes und Dinge die man nicht tun sollte, man riss blöde Sprüche, was man mal wo gehört hatte und wollte Spaß haben. 

Das wollte andere auch, aber das sehen sie anders irgendwie… 

Nach dem H. sagte, man solle den Becher nicht werfen, wenn den jemand auf den Kopf bekommt ist das scheiße. Da Platzen bei drei Jungen, sicher durch trainierten Rockern die Sicherungen durch. H. wurde am Schlafittchen gepackt, wusste nicht das ich das Wort außer von meinem Vater mal aus meinem Munde mal zu hören glaubte, wenn auch nicht aus der ICH Perspektive, und er solle so was nicht nochmal machen, denn wir treffen uns naher vor dem Stadion nochmal, und dann gibst was richtiges drauf. Ein griff an seinen arm, und er solle ihn los lassen, erwischte mich ein anderer und kam mir so dicht, das ich dachte, er küsst mich, und irgendwie hatte ich nur seine großen Lippen vor mir.  Ich solle seinen Rostocker Kumpel loslassen sonnst passiert was…

Die Aussage das sie zu allen Auswärtsspielen fahren und sie uns noch nie gesehen haben, verdeutlichte uns das wir unerwünscht sind und das vermieste uns das Spiel. Die Situation geladen, Ordner kam fragend was denn sei, alle sagen nix, weil will ja keiner schwächeln.  

1:0 viel geärgert hat man sich, aber nicht so sehr, Sympathien können verblassen?  

Zwei Bier bei drei Leuten müssen weggetragen werden, und werden blöd angemacht und arg bedrängt, Haare ziehen Prügel drohend, sind wir dann Mitte der Halbzeitpause – cleverer weise gegangen, weil nen Vierbettzimmer im Krankenhaus gibt es leider nicht mehr, und darauf hatten wir keine Lust. 

 

Danke an die zwei Rostocker Fans, welche keinen Spass haben, intolerant sind und das präsentieren was man als Klischee Bild kennt, sehr sehr schade… 

Ob ein neuer versuch gestartet wird, weiß ich nicht, aber Cottbus, Aue, oder Jena sowieso, da wird hingegangen wenn es geht. Sie sind tolerant, haben leichtes Aggressionspotential, verstehen Spaß hauen erst später zu… Aber die Rostocker können die auch nicht leiden.

Weil Fan sein ja von Fanatismus kommt, und das sind wir/bin ich nicht. Lust am Spiel, an der Atmosphäre und  einfach die Begeisterung wenn es dann doch ein gutes Spiel wird.

Ach ja, Spiel endete 1:2 für Rostock, in der Verlängerung, schade das hatten die zwei Prügel Knaben nicht verdient, alle anderen aber schon…

Party in Darmstadt, erkenntnisse…

Gestern Abend, Studentenparty in Darmstadt. Okay, wird man sagen ist doch nichts neues. Natürlich nicht, aber für mich als nicht Student eine wiederholt nette Erfahrung. Ein Haus, zwei Wohnungen, und viele Menschen. Ich gaube es gibt keinen der an diesem Abend nichts getrunken hatte. Natürlich läuft in jeden Raum Musik, alles mischt sich im Flur und auf der Toilette, welche natürlich mit fortschreitender Stunde mehr und mehr zu einem Alles-in-einem-raum wurde, aber gut so. 
Kannte nur einen dort, aber es waren auch leute da die keinen kannten, ausser, ja der kennt den und der kennt hier den. Aber spätestens wenn es hiess: „Du bist der mit der Waschmaschine?“, dann kannten mich mehr als ich schauen konnte, gut das die WG seit 1 1/2 jahren Waschen kann mit meiner alten. 

Ich habe festgestellt, wie man mittlerweile Partymusik erstellt, man tut dies nicht mehr per CD, per Schallplatte, oder gar per Festplatte, sondern dies wird von YouTube gestreamt. Das war mir ein gänzlich unbekanntes prozedere, wie küssen unter 18.

Je später die stunde wurde, je mehr getrunken wurde, unterhielt ich mich mit einem Typen, und es kam einer hinzu und stellte eine Frage welcher er im nüchternenzustand nicht gestellt hätte. “ Wo ist Jonas?“.
Wir haben ihn angeschaut und sofort gleichzeitig dasselbe gedacht, „Wer ist Jonas?“. Klar das er das nicht herausbekommen hat, er hat es uns versucht zu erzählen, schaffte es aber nicht. Klar…

Morgends heimgefahren, nun Brummschädel.

Wie lang sind soziale Tage wirklich?

 

 

Sozialer Tag

Sozialer Tag

Diese Palakt stahlt noch immer in der Mittelebene im Frankfurter Hauptbahnhof. 
Klar, scheinen soziale Tage nie zuende zu gehen, aber auch nach gefühlten zwei Jahren wird auch das einmal mehr Zeit. Es steht heute am 20.09.2008 immernoch…

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