die falsche Jeannie

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Der Abend bricht herein. Wolken vermehren sich und sie umspülen die Sonne. Ein Tag am Meer ist nicht der richtige Ausdruck, ein Tag am Fluss, wohl eher, da wir hier einfach weit weg vom Meer sind, und dadurch vielleicht Prozentual besseres Wetter haben und weniger Wind. Auf dem Fußgänger weg entlang spazierend sich nett Unterhaltend und gelegentliches lachen. Ich meinte lachen, kein Gekicher wie man es von aufgeregten Hühnern kennt. Es ist anders. Mit einen Café for two to go, setzen wir uns auf eine Nahe gelegene Bank, sprachen über dies  und das sowie hier und dort. Nur nicht über das jetzt, was manchmal angebrachter wäre.

Nach einer weile standen wir auf und gingen weiter. „Gute Freunde kann nie man Trennen“ sann es mir durch den Kopf, als man kurzzeitig auf das Thema Fußball kam. Die Zeit verging wie das nachlassen der Narkotika, schnell und unbemerkt. Wir schlenderten durch die Stadt und setzten uns erneut in ein sich fast schon schließendes Café. Unweit von uns stand eine Bühne von der Musik herüber schallte. Man wippte sanft mit, während wir auf den letzten Eiscafé des Tages warteten.
Es war dunkel geworden, aber durch die den Tag über scheinende Sonne hatte sich alles so aufgewärmt das man locker in leichten Sachen sitzen konnte ohne zu frieren. Wir errieten die Titel und die Interpreten in Windeseile, weil länger als die ersten fünf Klänge sollte es nicht dauern. Man danke für die Anteilnahme und schlechte Umsetzung von James Brown, und Ray Charles. Dann doch lieber das Original? Naja, geht nicht auch schon Tod. Dann reihte es sich weiter ein, und wie rieten genüsslich. Wir kamen nicht auf Bill Withers. Dann war deutsche Musik dran, warum ausgrechnet es bei diesem Titel passieren musste ist mir unklar, allerdings rückte ich meinen Stuhl etwas anders hin, da ich seit kurzem irgendwie undpassen dahinfletzte, sie schaute an meiner rechten Seite hinab und mir dann in die Augen. Es waren irgendwie nur wenige Zentimeter. Dann versenkte sie ihre Lippen auf die meinen wie einen Anker in der Tiefe des Mariannengraben
Ich wachte auf und konnte nichts hören, es war Nachts es war wirklich dunkel und ich hatte geträumt. Keine Geräusche, obwohl sicher welche da waren. Etwa fünf Minuten musste ich so da gelegen haben, langsam drängten Geräusche wieder in mein Ohr und ich schaute auf die Uhr. Aufstehen lohnte sich noch nicht…

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